7 Gewohnheiten für ein fittes Leben

fittes leben

 

Oft gibt es Tage, an denen alles super läuft – wir sind motiviert, bewegen uns, essen richtig und fühlen uns danach zufrieden. Doch nicht immer ist es so einfach.

ratloses-rentierDas Ratlose Rentier beschwert sich:

Ich will eigentlich fit werden, bin aber einfach nicht der Typ dafür! Ich habe eben nicht immer Lust auf Bewegung und will auch nicht nur noch Broccoli essen.

Keine Sorge, ratloses Rentier, so muss es nicht sein! Dein Grund, warum dir Fitness so schwer fällt klingt sehr nach einer selbsterfüllenden Prophezeiung:

Die meisten Menschen, die du als „Fitnesstyp“ bezeichnest sitzen auch gerne auf der Couch und finden Nutella leckerer als Broccoli. (Ich zumindest)

Trotzdem schaffen sie es, Gesundheit und Fitness genug in ihr Leben einzubinden, um glücklich mit Aussehen und Gesundheit zu werden. Für ein fittes Leben muss wirklich man kein Fanatiker werden, für den ein Bissen von einem Donut schon Grund für einen Elektroschock ist.

Hat man ein paar einfache Gewohnheiten verinnerlicht, so fällt der Rest von alleine in seinen Platz und man braucht sich um die Kleinigkeiten keine Gedanken mehr zu machen.

Diese sieben Gewohnheiten haben mir langfristig den Weg für ein fittes Leben bereitet!

1. Binde Bewegung in deinen Alltag ein

 

Spazieren gehen

Gehen ist die natürlichste und – vielleicht gerade deshalb – gesündeste Bewegung, die wir ausüben können. Ich persönlich bin auch nicht gerade der Viel-Läufer, wobei kein Auto zu besitzen dabei natürlich schon hilft :)

Vielleicht gibt es ja aber bereits viele Gelegenheiten, bei denen wir unsere Füße benutzen können: Ist der Einkaufsladen einen Kilometer weg? Eine perfekte Gelegenheit, zu Gehen, auf dem Rückweg beim Einkäufe-Tragen gleich noch ein Ganzkörpertraining anzuschließen und Benzingeld zu sparen.

Es muss ja auch nicht nur das Gehen sein, auch ein Fahrrad bietet sich an, bei der Fortbewegung Geld zu sparen, sich zu bewegen und gleichzeitig noch an der frischen Luft zu sein.

2. Keine Ausreden!

 

Dicke Katze

 

  • Diese Woche habe ich viel zu tun, da ist kein Training drin.
  • Sport ist einfach nichts für mich!
  • Ich wollte mir etwas Gesundes kochen aber hatte nichts im Haus.

Für mich ist es eine große Hilfe mir klarzumachen, ob ich mir nur etwas vormache um eine Rechtfertigung zu haben, den einfachen Weg zu nehmen. Natürlich haben wir alle viel zu tun und unsere Planung wird häufig durcheinander gebracht.

Während ich noch vor ein paar Jahren in der Mittagspause dachte: „Hier gibt es keine wirklich gesunde Alternative, dann muss ich eben ungesund essen.“ stelle ich mir heute die Frage: „Wie kann ich mich vorbereiten, dass ich auch unterwegs eine gesunde Mahlzeit essen kann?“ 

Heute habe ich deswegen meistens Nüsse und dunkle Schokolade dabei – oder sogar eine Lunchbox mit Avocado und gekochten Eiern.

Auch eine volle Woche ist kein Grund, sich nicht zu bewegen: Wetten, dass du trotzdem noch zehn Minuten am Tag findest, um dich zu bewegen?

amsel_02

Die Altkluge Amsel sagt:

Aber zehn Minuten bringen eh nicht viel, da kann ich es ja auch lassen.

 

Das ist eine weitere Ausrede, Altkluge Amsel! Zehn Minuten sind viel besser als null. Ein effektives Workout kann man sogar auch in sieben erledigen!

Das bringt mich auch gleich zur nächsten Gewohnheit…

 

3. Kürze dein Training, statt es ausfallen zu lassen

 

Kürzen

Etwas länger kann es schon sein…

 

Das Sieben-Minuten-Workout ist nur ein Beispiel: Auch wenn du in einem Fitnessstudio trainierst, dich an einem Tag aber komplett unmotiviert fühlst und dein Training am liebsten ausfallen lassen würdest, macht diese Gewohnheit Sinn.

Nimm dir einfach vor hinzugehen und dein Training zu kürzen, also etwa im Fitnessstudio nach den ersten zwei Übungen wieder abzubrechen oder deine Laufroute zu halbieren. Dann ist die erforderliche Willenskraft schon nicht ganz so groß: Du musst jetzt nicht lange trainieren, sondern nur die Schuhe anziehen und bist bald wieder daheim.

Geht es dir wirklich nicht so gut, so wirst du das merken und kannst bald wieder gehen. Immerhin hast du so die Gewohnheit gefestigt, dich zu bewegen – und das ist wichtiger als ein einzelnes Training selbst.

Oft läuft es sogar so, dass du nach den ersten 10 Minuten fitter und fitter wirst – und dein Workout ganz normal abschließen kannst.

Gewöhne dir an, anzufangen – egal ob du das Gefühl hast, dass es heute schlecht werden wird. In den meisten Fällen wissen wir das erst, wenn es soweit ist!

 

 4. Schlaf gut!

 

Schlaf

Schläfst du genug? Hoffentlich!

brofessorProfessor Protein sagt:

Langer und erholsamer Schlaf hat messbare Verbesserungen auf Leistungsfähigkeit und Hormonspiegel zur Folge. Das wirkt sich auf viele Bereiche unseres Lebens aus: Von besserer Appetitkontrolle zu gesteigertem Fettverlust: Viel Schlaf ist gesund!

 

Danke, Professor! Ich kann das auch bestätigen: Heißhunger auf Junkfood kommt bei mir eigentlich nur vor, wenn ich die Nacht davor kaum geschlafen habe. Außerdem fällt uns Sport ausgeschlafen viel einfacher – wenn wir müde sind kommt es schnell wieder zu Ausreden wie in Punkt 2.

Auch wenn du gerade erst jetzt Game of Thrones entdeckt hast – der nächtliche Serienmarathon ist also keine gute Idee. Glaub mir, man ist sowieso schon viel zu schnell durch!

Känguru

Das  kräftige Känguru sagt:

Was interessiert mich das? Mehr Schlaf bedeutet weniger Zeit zum Pumpen!

 

Geht es dir wie dem kräftigen Känguru eigentlich nur um breite Muskeln? Auch dann solltest du am Schlaf nicht sparen! Für den Muskelaufbau ist ausreichender Schlaf extrem wichtig: Testosteron- und Wachstumshormone werden in erholsamen Schlafphasen erhöht produziert – sie helfen dir ganz enorm!

Wie lange du genau schlafen sollst kann ich so nicht sagen – manche brauchen nur sechs Stunden, während andere am liebsten elf Stunden schlafen würden. Vermutlich merkst du jedoch selbst, ob dein Schlaf ausreichend ist oder nicht, wenn du dich am nächsten Tag kaputt fühlst.

Was hilft bei einem guten Schlaf? Ein klarer Rhythmus, nach dem du zu Bett gehst – und natürlich Bewegung!

 

5. Benutze Zucker als Gewürz statt als Energiequelle

 

Sugar Loops

 

Zucker ist der Darth Vader für unsere Figur! Um unseren Kampf gegen den Bauchspeck zu gewinnen, müssen wir ihn eliminieren.

Zwischen Zucker und mir ist es persönlich: Ihn beschuldige ich an meinem ehemaligen Übergewicht – Zucker zu reduzieren war für mich der wichtigste Schritt zum Abnehmen.

Mittlerweile ist unser Verhältnis wieder etwas besser – allerdings weiß ich jetzt, dass es mir nicht gut tut, regelmäßig zuckerreiches Essen zu mir zu nehmen.

Anders sieht das ganze aus, wenn man ihn in kleinen Mengen benutzt – etwa als etwas Honig im Quark. Denke an Zucker also so wie an Gewürze – als Verbesserung einer richtigen Mahlzeit in Ordnung – alleine eher keine gute Idee.

 

 

6. Iss dein Gemüse

 

Zucchini

 

Wenn Zucker Darth Vader ist, dann ist Gemüse Yoda – nicht nur ist es grün, es ist auch eine große Hilfe auf unserem Weg in ein fittes Leben.

Ich weiß, Gemüse ist etwas schwieriger zu lieben als Zucker. Es gab auch bei mir Zeiten, in denen ich es mir nie und nimmer selbst gekocht hätte – vor allem nicht, wenn die Alternative Milka war.

Gemüse steckt aber voll mit den wichtigsten Nährstoffen, die unser Körper braucht. Es hilft dir beim Fettverlust, indem es dich satt macht, Nährstoffe liefert, gut verdaulich ist und trotzdem kaum Kalorien hat.

Du weißt nicht, wie du mehr Gemüse essen kannst? Hier sind fünf Wege, die dir dabei helfen können!

7. Gönne dir auch mal etwas

 

Star Wars Pancakes

Ja, ich besitze diese Förmchen tatsächlich ;)

hungry-monster

Vlip der Vielfraß sagt:

Nie wieder Zucker und nur noch Gemüse? Nichts für mich!

 

 

Kein Grund zur Aufregung! Bei diesen Gewohnheiten geht es nicht darum, immer danach zu handeln.

Es genügt, sie sich so weit anzugewöhnen, um sich danach zu richten, wenn man auf Autopilot läuft – dass du etwa im Supermarkt automatisch eher nach den Zucchinis greifst, als nach dem Snickers.

Mir schmecken immer noch unglaublich viele Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie nicht immer essen kann, wenn ich weiterhin glücklich in den Spiegel schauen will.

Das heißt aber nicht, dass ich sie niemals mehr esse – aber es beschränkt sich eben mal auf ein Frühstück am Wochenende.

Und – wenn wir ehrlich sind, Vlip – gar nichts zu tun mit der Begründung, man kann es nicht perfekt machen klingt für mich auch nach einer Ausrede :)

Statt nie wieder Zucker reicht auch heute mal keine Süßigkeiten und statt nur noch Gemüse lebt man auch mit heute mal Salat zum Abend schon ziemlich gesund!

 

Meine Fragen an dich:

 

  • Welche Gewohnheit dir besonders wichtig?

 

  • Wie bindest du Bewegung in deinen Alltag ein?

 

Unterschrift

 

 

pareto

Zum Weiterlesen: Vergiss den Kleinkram: Das Pareto-Prinzip

 

 

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Bildquellen:
My slowest friend by Jay (Lizenz). La minute by Fanch (Lizenz). Sleep by ntr23 (Lizenz). Macho Kangaroo (changes made) by Milchael Coghlan (Lizenz). Zucchini by Vanessa Pike-Russell (Lizenz). Sugar Loops by Vox Efx (Lizenz). My fat cat by EmsiProduction (Lizenz).

 

 

 

5 Gedanken zu „7 Gewohnheiten für ein fittes Leben

  1. Hey Janek,

    toller Artikel. Der erste Tipp ist denke ich bei weitem der wichtigste. Denn wenn man ein mal Bewegung integriert hat fällt der Rest viel einfacher. Diese Bewegungsfreude überträgt sich dann auf andere Bereiche wie Ernährung! :D

    Grüße,
    Ben

    1. Hey Ben,

      danke für den Kommentar! Ja, ich habe auch erst mit der Bewegung angefangen, was mich dann motiviert hat auch meine Ernährung umzustellen. Es sollte ja nicht „umsonst“ sein ;)

      Gruß,
      Janek

  2. Coole Seite. Werde mich mal durch die Seiten in die Vergangenheit lesen ^^

    Im Moment trifft mich nur Geek (wenn auch schlank), aber ich versuche „Fitness“ zum Titel zu ergänzen.

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