5 Wege mehr Gemüse zu essen

 

Mein erster Tipp an dich, wenn du deine Gesundheit verbessern und abnehmen willst?

Mehr Gemüse in deine Ernährung einzubauen!

Gemüse ist gut für dich, Gemüse hilft dir beim Abnehmen und es ist lecker.

Auch ich habe hier einige Probleme. Selbst nach meiner Ernährungsumstellung esse ich zwar deutlich mehr Gemüse als noch vor einigen Jahren – es gibt aber immer mal wieder Situationen, in denen ich mir vornehme, das gekaufte Gemüse zu essen, es dann aber einfacher ist, schnell ein paar Haferflocken einzufüllen oder Nüsse und dunkle Schokolade zu essen.

Das ist zwar auch okay, kann Gemüse aber nicht ersetzen.

Um mir (und euch) zu helfen, den Gemüseanteil in der Ernährung zu erhöhen, zeige ich euch heute fünf Wege, mit denen wir es schaffen können, mehr Gemüse zu essen!

 

 Warum sollen wir überhaupt Gemüse essen?

 

 

ratloses-rentierDas Ratlose Rentier fragt:

Warum soll ich überhaupt so viel Gemüse essen? Besteht das sowieso nicht nur aus Wasser und ekligem Geschmack?

 

Nana, so schlimm ist es ja auch nicht.

Der Grund für Gemüse als Nummer 1 auf deinem Teller ist einfach:

Du wirst kein Lebensmittel finden, das so gut zu uns passt wie Gemüse. Unser Körper hat sich mit jahrtausendlangem Gemüsekonsum entwickelt und ist perfekt darauf eingestellt, haufenweise Gemüse zu essen – sogar soweit, dass er es für seine optimale Funktion dringend benötigt.

1. Gemüse macht dich satt, nicht dick.

 

Du kannst dich an ihm super satt essen, ohne dir überhaupt Gedanken um Kalorien und dein Gewicht zu machen. Oder wann war das letzte Mal, das du gehört hast:

„Jetzt muss ich mich wirklich mal zurückhalten… Nach dem ganzen Sellerie letzte Woche habe gleich zwei Kilo mehr auf die Waage gebracht.“

So kommt es, dass 200 Kalorien Gemüse ziemlich anders aussehen als 200 Kalorien Gummibärchen… Was wird dich wohl länger satt machen?

 

2. Gemüse ist voller Bestandteile, die dein Körper braucht.

 

Bis auf kleine Ausnahmen, wie etwa Eisen und Vitamin B12, enthalten die verschiedenen Gemüsesorten alle Nährstoffe, die wir für eine optimale Gesundheit brauchen. (Von wegen also „nur Wasser“!)
brofessor Professor Protein sagt:

Neben den ganzen Klassikern gibt es noch einen Haufen ganz versteckter Nährstoffe, wie etwa Antioxidanten, die uns vor Krebs schützen oder Folsäure, die wir für die Bildung neuer Zellen, etwa roter Blutkörperchen, brauchen.

 

Glaub mir, du willst auf diese ganzen tollen Stoffe nicht verzichten. 

 

3. Deine Verdauung wird es dir danken.

 

Neben den oben genannten Mikronährstoffen und natürlich – da hatte das Ratlose Rentier recht – Wasser, besteht Gemüse aus Ballaststoffen. Diese helfen dir, gesunde Verdauungsfunktionen aufrecht zu erhalten. Gerade wenn du auf Ballaststoffe aus Getreide eher verzichten willst, ist genug Gemüse extrem wichtig.

Ich merke zumindest einen Unterschied, wenn ich viel Gemüse esse. Vermutlich wird es dir ähnlich ergehen.

 

Ich hoffe, selbst das Ratlose Rentier hat jetzt verstanden, wie wichtig Gemüse für es ist – sowohl für die Gesundheit als auch das Gewicht. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie wir es auch in unseren Körper bekommen.

 

Wie kann ich mehr Gemüse essen?

 

Star Wars Gemüse

So wäre es natürlich am einfachsten. Quelle: 5 a day by Stéfan (Lizenz)

Dass der erste Schritt, mehr Gemüse zu essen, das Einkaufen von Gemüse ist, brauche ich dir hoffentlich nicht zu erzählen. Dieser Schritt ist auch der einfachste.

Hier soll es jetzt aber um den zweiten Schritt gehen: Deinen neu errungenen Broccoli und Blumenkohl auch tatsächlich zu essen.

 

1. Stelle das Gemüse dort hin, wo du es siehst.

 

Drückst du deinen neuen knackigen Broccoli jetzt gleich in die dunkelste Ecke deines Kühlschranks, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du diesen nach zwei Wochen als matschiges Etwas erst recht nicht mehr essen willst.

Deshalb: Ab auf Augenhöhe damit!

Falls es auch eine deiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist, in den Kühlschrank zu schauen, so wirst du so immer und immer wieder daran erinnert, was du dir im Laden noch vorgenommen hast.

 

2. Mache dein Gemüse unwiderstehlich.

 

Wenn du meinst, Gemüse würde dir nicht schmecken, liegt es vermutlich an einem von zwei Dingen: Du hast noch nicht das richtige für dich gefunden (siehe Punkt 3), oder du denkst automatisch an ungewürzten, gedämpften Kohl.

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, Gemüse unwiderstehlich lecker zu machen. Rosenkohl schmeckt dir nicht? Hast du schon einmal probiert, ihn im Ofen zu rösten statt nur zu kochen? Mit Salz, Paprika, Olivenöl und Essig finde sogar ich ihn lecker.

Oder hast du Broccoli schon einmal in der Pfanne zubereitet statt im Topf? Mit Öl, Gewürzen und Röstaromen kann das gleich ein völlig neues Geschmackserlebnis werden.

 

3. Suche dir ein Einstiegsgemüse.

 

Als Gemüse-Neuling kann die Auswahl zu Beginn überfordern. Man findet hier glücklicherweise Gemüse in den verschiedensten Variationen, von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini.

Ist dir das alles zuviel, so gibt es Grund zur Entspannung: Zu Beginn reicht eine einzige Sorte, um dich an die große Welt des Gemüses heranzuführen.

Bei mir war das die Zucchini: Günstig, sowohl roh als auch gebraten essbar und vielseitig einsetzbar (um nicht zu sagen „geschmacksneutral“).

Vielleicht stehst du nicht so auf Zucchini, sondern mehr auf Möhren oder eher auf Erbsen. Hole dir in der ersten Woche dein Einstiegsgemüse, finde eine leckere Zubereitungsart und mache es zur Gewohnheit, dein Gemüse täglich zu essen.

Sobald das steht, kannst du dein Sortiment erweitern und auch langsam Gemüse essen, das dir bisher vielleicht noch gar nicht geschmeckt hat.

 

4. Tiefkühlgemüse ist auch Gemüse.

 

Sollte es bei dir bereits an der Vorstellung scheitern, dein neu gekauftes Gemüse jetzt erst schnippeln zu müssen, so ist für dich vielleicht Tiefkühlgemüse eine gute Idee. Von Rosenkohl zu Broccoli oder Möhrchen gibt es alles auch schon in fertigen Portionen im Tiefkühlregal.

Dieses Gemüse steht dem frischen gesundheitlich in nichts nach: Meist wird es direkt nach der Ernte schockgefroren, so dass die Nährstoffe gar keine Chance haben, abzuhauen.

Das meiste Tiefkühlgemüse kannst du sogar einfach in der Mikrowelle warm machen. Die Ausreden werden immer weniger!

5. Wenn alles andere schief geht: Erdnussbutter und Bacon machen alles lecker.

 

Meine Notfallmethode, ein Gemüse zu essen, obwohl mir eigentlich nicht danach ist:

Ich esse rohes Gemüse mit Erdnussbutter (Sellerie passt hier eindeutig am besten) oder brate Gemüse zusammen mit Bacon an. Noch besser: Das Gemüse in Bacon einwickeln.

Wer öfter im Internet unterwegs ist, weiß: Sobald etwas von Bacon umhüllt ist, muss es lecker sein.

 

Abnehmen wird zum Kinderspiel, wenn dein Teller von Anfang an bereits zur Hälfte mit Gemüse beladen ist. Es ist unglaublich gesund und hilft unserer Verdauung.

Mama hatte also Recht:

Iss dein Gemüse!

 

 Meine Fragen an dich:

 

  • Mit welchen Tricks versuchst du, mehr Gemüse in deine Ernährung zu schmuggeln?

 

  • Was ist dein Einstiegsgemüse?

 

  • Wie schaffst du es, Geschmack in dein Gemüse zu bringen?

Bereit für ein gesundes Leben? Trage dich unten ein und erhalte meinen kostenlosen Ratgeber „Wie soll ich nur anfangen?! – 5 Tipps zum Durchstarten“ sowie Updates zu fitness geeks!




Email *

Vorname

* Eingabe erforderlich


Bildquellen:
Vegetables by Marc Roberts (Lizenz). Vegetables are healthy by Black-Powder (Lizenz). 5 a day by Stéfan (Lizenz). Braised Sprouts by Rudi Riet (Lizenz). Zucchini by Vanessa Pike-Russell (Lizenz).  Ants on a log by Josh Kenzer (Lizenz). 

 

6 Gedanken zu „5 Wege mehr Gemüse zu essen

  1. Hi Janek,

    Gemüse ist super! Beim Thema Eisen hast du aber vielleicht etwas verwechselt. Es gibt viele eisenhaltige Gemüsesorten, wie z.B.: Spinat (3,4mg auf 100g), Mangold (2,7mg auf 100g) oder auch Zucchini (1mg auf 100g). Und das waren nur drei von vielen. Wenn du auf die Verwertbarkeit des Eisens angespielt haben solltest, lässt sich diese durch den Konsum von Vitamin C haltigen Lebensmitteln stark verbessern. Gerade grünes Gemüse enthält zum Glück viel Vitamin C.

    Da du Zucchinis erwähntest: Hier lässt sich auch super kalorienarme Pasta raus machen. Einfach mit einem Gemüseschäler Streifen abschaben und diese wahlweise in Wasser erhitzen oder roh essen.

    Beste Grüße und lass dir das Gemüse schmecken

    Tony

  2. Mein Tipp für alle „Gemüseverweigerer“: Gute, hochwertige Gewürze und Öle verwenden. Mit der richtigen Gewürzmischung in Kombination mit einem leckeren Dressing kann ein eher fad schmeckendes Gericht zu einem richtigen Geschmackserlebnis werden! Ich persönlich mag auch sehr gerne gebratenes Gemüse – durch die Röstaromen bekommt das Ganze eine ganz besondere Note. Die asiatische Küche gibt hier viele Vorschläge, wie man Gemüsegerichte variantenreich präsentieren kann.

Schreibe einen Kommentar zu Selina Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.