So halte ich mich fit: Patrick von suppwelt.de

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Cool, dass du diesen Blogartikel liest. Ich freue mich, dass ich auf Janeks Blog einen eigenen Artikel verfassen darf. Ich auf einem Fitness Blog, wer hätte das vor 6 Jahren noch gedacht.

Ich nehme dich einmal kurz mit zurück.

Vor 6 Jahren war ich gerade zarte 17 Jahre alt. Sport war für mich fast ein Fremdwort. Ich war nicht wirklich dick, aber einen kleinen Bauch hatte ich schon ;) Meine sportlichen Höchstleistungen waren unter anderem eine 6 im Barrenturnen im Sportunterricht und die Kunst, beim Waldlauf möglichst oft meine Schuhe zu binden, wenn ich nicht mehr konnte. Ich konnte keine einzige (!!!) Liegestütze. Ich kann mir das heute gar nicht mehr vorstellen. Wenn es einen Witz gab, in dem man eine Personifikation von Unsportlichkeit brauchte, wurde mein Name eingesetzt.

Heute, mit 23 Jahren, bin ich das glatte Gegenteil. Ich ernähre mich gesund und mache viel Sport. Ich betreibe sogar die Fitnesshomepage suppwelt.de, in der es um Nahrungsergänzung geht. Mein Sportlehrer von damals wäre sicherlich stolz auf mich. Warum schreibe ich das alles? Falls du heute vor dem PC sitzt und denkst „Dieser Sport, das werde ich nie hinbekommen“ möchte ich dir sagen: Wenn es eine Person gibt, von der man denken hätte können, dass sie es nicht schafft, dann bin das wohl ich gewesen. Das einzige, was es braucht, ist der Wille.

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, was ich in all den Jahren gelernt habe und welche Erfahrungen du getrost auslassen kannst :)

Fangen wir an:

Ernährung: Die Menge machts

 

 

In all den Jahren, in denen ich den Sport betreibe habe ich, was die Ernährung angeht, schon so ziemlich alles mitgemacht von Low-Carb über High Carb, die klassische Reis-und-Pute-und-Quark Ernährung und selbst vegan habe ich mich ein halbes Jahr ernährt. Mein Fazit?

Meiner Meinung nach gibt es viel zu viel gefährliches Halbwissen, das Anfänger mit plausibel wirkenden Argumentationen zu den exotischsten Ernährungen verleitet.

Ohje, wer kommt denn da an?

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Die Altkluge Amsel meint:

Kohlenhydrate sind böse und schütten Insulin aus, man darf keine Kohlenhydrate essen.

 

 

Puh, ob ich mich an die ganzen Tiere hier gewöhnen kann?  Naja, aber genau so Sätze wie von der Amsel hört man den ganzen Tag.

Der nächste kommt und erklärt mir, wie gefährlich Fette sind. Außerdem seien Lebensmittel mit Kohlenhydraten viel energieundichter und eigneten sich daher viel mehr für eine Diät. Ohje. Was darf ich denn überhaupt essen?

Die besten Resultate fahre ich mittlerweile, indem ich mich einfach ausgewogen ernähre. Das klingt zu Zeiten von Paleo und Co ja schon fast langweilig, aber:

Meiner Meinung nach sollte die Ernährung einfach abwechslungsreich sein und nicht zu stark auf einem Lebensmittel basieren.

Daraus ergibt sich selbstredend, dass man nicht jeden Tag 1 kg Fleisch essen sollte oder sich (wie leider zu viele) nur von Weizen und Milch ernähren sollte. (Streiche mal aus deiner Ernährung Weizen, raffinierten Zucker und Milch, wenn jetzt noch viel übrig bleibt, Glückwunsch ;)

Das heißt aber im Gegenzug nicht, dass man sich verrückt machen sollte, wenn man halt jetzt mal ein Weizenbrötchen ist.

Die 80%-Regel gilt für mich beim Fitness wie nirgendwo sonst.

Sind 80% deiner Ernährung gut, dann schaden die restlichen 20% auch nicht. Baut die Ernährung hingegen auf wenigen Lebensmitteln auf, die man sich in Mengen reinschaufelt, kann es ja nicht gesund sein.

A propos Ernährung. Das einzige, was bei mir fast jeden Tag gleich ist, ist mein Frühstück. Ich habe tatsächlich eine leicht zuzubereitende Mahlzeit gefunden, die jede Ernährungsregel überlebt hat. (Selbst Säure-Basen-technisch scheint es ok zu sein.) Ich freue mich gerne über Kommentare/Verbesserungsvorschläge zu meinem Shake. Hier das Rezept:

  • 2 Bananen
  • 100 Gramm Haferflocken
  • 30Gramm Nüsse(am besten Mandeln)
  • eine riesige Portion gefrorene Beeren
  • Zimt

Das ganze kommt in den Mixer mit etwas Wasser/Milch/Kokosmilch was auch immer ;)

Schmeckt Hammer und ist mein idealer Start in den Tag.

Supplements – Lass dir nichts einreden

 

 

Ich bin kein Gegner von Supplements – das möchte ich mit diesem Abschnitt nicht sagen. Im Gegenteil, ich bin der Meinung, dass die richtigen Nahrungsergänzungsmittel zum richtigen Zeitpunkt und Trainingsfortschritt dir zu einem entscheidenden Vorteil verhelfen können.

Was sie aber nicht können:

Sie können die Grundlage deines Fortschritts – Training und Ernährung – niemals ersetzen.

Als ich damals ins Fitnessstudio kam machte ich den selben Fehler, den viele machten. Ich fragte den Kerl mit dem besten Körper im ganzen Studio, was er denn nehme.

Wenn ihr das tut, erhaltet ihr eine Liste von Nahrungsergänzungsmitteln, die ihr jetzt zwar kaufen könnt, die aber als Anfänger erst einmal eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Das Problem liegt darin:

Der Mensch neigt dazu, sich auf Produkten auszuruhen. Beschließt man, mit Fahrradfahren anzufangen, werden zahlreiche Testberichte gelesen und das Fahrrad mit der besten Gangschaltung für tausende Euros gekauft.

Warum machen wir das?

Wir schieben die Verantwortung meistens auf irgendwelche Produkte, anstatt sie selbst zu übernehmen.

Oh, da kommt so ein komischer Pinguin angewatschelt, das ist ja ein lustiger Blog hier…

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Private Pinguin sagt:

Lenk dich nicht mit Supplements ab! Trainiere einfach und kaufe nur, was du dir wirklich leisten kannst!

 

 

Angenehm Herr äh Pinguin, ich bin genau ihrer Meinung ;)

Das letzte Kapitel, das ich anreißen möchte, ist das Training.

 

3 Sätze à 8 Wiederholungen, sonst baust du nicht auf? Nicht unbedingt

 

 

Wenn du nicht gerade Mister Olympia werden willst (und ich gehe davon aus, das willst du nicht), dann lasse dich nicht limitieren von den strikten Trainingsplänen.

Probiere viel aus. Am meisten habe ich in einer Phase aufgebaut, in der ich mit 15 Wiederholungen trainierte. „Uuuh für Muskelaufbau sollte man aber weniger Wiederholungen machen“ – Alles Unsinn. Finde heraus, was zu dir passt und was dir Spaß macht und der Erfolg wird kommen.

Bei meinem Brusttraining zum Beispiel kam ich Jahre nicht voran. Warum?

Weil ich sie immer mit 232123 Übungen beballert habe und 27er-Splittrainingspläne wie die Profibodybuilder gemacht habe.

Sei realistisch, erkenne dein Level. Als ich akzeptiert habe, dass meine Brust einfach keine 20 Übungen 1 Mal pro Woche braucht, sondern mit 1 Übung alle zwei Tage deutlich besser vorankommt, machte ich zum ersten Mal in Jahren Fortschritte. Man muss nicht immer alles machen, was die anderen machen, sei du selbst.

In diesem Sinne, ich hoffe, du konntest etwas für dich mitnehmen aus meinem Artikel. Ich werde hier unten in den Kommentaren noch eine Weile mitmischen, ich freue mich auf eure Kritik, Lob oder was ihr mir auch immer sagen wollt :)

Patrick

 

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Bildquellen: Fischöl, Training, Ernährung

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