Wie du trotz deiner Mitmenschen fit wirst

 

ratloses-rentierDas Ratlose Rentier sagt:

Ich bin der Einzige in meinem Freundeskreis und meiner Familie, der Gesundheit und Fitness erst nehmen möchte. Es ist so schwierig!

 

Wir alle haben Freunde, Kollegen oder Familie, die es gut mit uns meinen.

  • „Iss doch noch ein Stück.“
  • „Ich mag dich so wie du bist.“
  • „Kannst du jetzt nicht einmal mehr ein Stück Kuchen essen?“
  • „Ich habe mir so viel Mühe beim Backen gegeben!“

Unsere Vorsätze fliegen bei soviel Gegenwind schnell aus dem Fenster, auch wenn wir diese Woche wirklich mal auf Zucker verzichten wollten.

Was können wir in der Situation tun, um unseren Freunden gerecht zu werden und uns trotzdem danach nicht schlecht zu fühlen?

Lass dich nicht verunsichern

 

Die meisten Menschen interessieren sich nicht besonders dafür, was du zu Mittag isst.

Wenn du dir deshalb jeden Tag eine gesunde Lunchbox mit nimmst und diese mit deinen Kollegen isst, während diese ihr gewohntes Essen kaufen, wirst du nicht so sehr herausstehen, wie du denkst.

Normalerweise wird es so ablaufen:

– Oh, heute mal gesund?

Ja.

Wenn du deine Kollegen besser kennst, kann es mal vorkommen, dass du ein bisschen stärker ausgefragt wirst. Der Mehrheit ist es jedoch ziemlich egal, was du zu Mittag isst.

Du musst dir also keine Sorgen machen seltsam zu erscheinen, nur weil du ein gesundes Essen mit nimmst. Und selbst wenn: Warum sollte dich das stören? Es gibt schlimmere Dinge als für gesunde Ernährung bekannt zu sein.

Falls sich doch mal jemand über dich lustig macht, ist das eher ein Zeichen seiner eigenen Unsicherheit und nichts, was dich verunsichern sollte.

So fühlt man sich als Raucher gut, wenn andere Menschen in seinem Bekanntenkreis noch mehr rauchen als man selbst. Schaffen es aber andere aufzuhören, fühlt man sich schlecht. Aus „Immerhin ist es nicht so schlimm wie bei…“ wird dann plötzlich „Vielleicht sollte ich es auch so machen wie…“.

Kein schönes Gefühl.

Deswegen stoßen wir schnell auf Gegenwind, wenn wir gesunde Gewohnheiten durchziehen wollen. Dieser Gegenwind ist nicht persönlich, er kommt daher, dass man so manchmal einen wunden Punkt des Gegenübers trifft.

In der Ernährung kann sich so etwas als Spott für deine Willenskraft bemerkbar machen.

Paleo? Jetzt ist also auch noch Brot ungesund! Ziehst du als nächstes in eine Höhle?

Vegan? Du isst meinem Essen das Futter weg!

Was musst du dazu sagen? Nichts.

Lass dich nicht entmutigen und behalte den Blick nach vorne!

„Nein danke, mir reicht heute ein Stück. Es war extrem lecker.“ und dann das Thema zu wechseln, kann da schon alles sein, was man sagen muss.

Wenn du mit deinen neuen Gewohnheiten konsequent bist, werden die Kommentare irgendwann umschwenken in „Hast du abgenommen?“ und „Wie hast du das geschafft?“

 

Überzeuge durch deine Erfolge

 

 

Ich bin der Meinung, dass praktisch alle Ernährungsmethoden, bei denen du mehr Gemüse und weniger Junkfood isst, zum Erfolg führen. Es hilft aber, ein genaues Konzept zu haben, so dass du sofort entscheiden kannst, ob du etwas essen solltest oder nicht. Deswegen mag ich es persönlich auch mich an der Paleo-Ernährung zu orientieren.

Ist deine Umgebung jedoch nicht dieser Ansicht, wird diese Überzeugung herausgefordert. 

Das ist nicht schlimm und kann sogar ganz hilfreich sein – wer weiß schon mit Sicherheit, dass sein Ernährungskonzept das Beste ist?

Genauso ist es schwierig, die Mitmenschen davon zu überzeugen. Selbst wenn du dir sicher bist, etwas gefunden zu haben, das gut zu dir passt, muss es nicht auch zu deinen Nächsten passen. Und selbst wenn, lassen wir uns nicht gerne von anderen aufschwätzen, wie wir essen sollen.

Du kannst nur hoffen, dass du deine Nächsten mit deinen Handlungen inspirieren kannst.

Wenn du heute deutlich fitter aussiehst als noch vor zwei Jahren, dann musst du niemandem einreden, dass Abnehmen mit deinem Ernährungskonzept funktioniert. Du bist der lebende Beweis.

Vielleicht bist zu also wirklich der Einzige, der an Fitness interessiert ist. Vielleicht kannst du dich mit niemandem über deine neuen Essgewohnheiten austauschen. Vielleicht wirst du sogar darin sabotiert.

Gerade dann hast du aber die einmalige Gelegenheit zu zeigen, was man mit Willenskraft und Broccoli erreichen kann!

 

 Meine Fragen an dich

 

  • Wie gehst du damit um, wenn dir Essen angeboten wird, das du eigentlich nicht willst?

 

  • Fühlst du dich von deinen Mitmenschen sabotiert?

 

  • Konntest du mit deinem Beispiel schon Freunde inspirieren, ihre Gesundheit ernster zu nehmen?

 

 

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6 Gedanken zu „Wie du trotz deiner Mitmenschen fit wirst

  1. Ich lese deinen Blog regelmäßig und frage mich wie du es immer schaffst, um die gaanze Welt zu reisen. Verrätst du uns das auch noch? ;)

    Ansonsten: Sehr geil was du hier immer postest, beim Essen muss ich mich noch ein bisschen ranhalten (gerade wegen Familie un Freunde!), aber die 7 Minuten täglich stehe ich jetzt schon vier Wochen durch, und merke, wie ich von mal zu mal mehr in der gleichen Zeit schaffe. Beste Motivation!

    Im Gegensatz zu anderen Seiten komme ich mir hier auch nicht so vor, als ob mir jemand was andrehen möchte, sei es die Super-Duper-Abnehmpillen oder das Jahresabo beim nächsten Fitnessstudio. Glaubwürdigkeit +10! :D

    1. Haha, das mit dem Reisen hat sich etwas gehäuft, da ich gerade zwischen Bachelor und Master stehe und etwas Zeit habe ;) Ab April und die Jahre davor musste ich auch studieren wie jeder auch.
      Das mit den 7 Minuten ist echt super, weiter so! Und danke für das Lob!

  2. Hallo Janek,

    interessantes Thema und interessante Fragen. Das erinnert mich ein wenig an den Spruch „Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu sondern zwischen Silvester und Weihnachten.“. Einen Tag sündigen ist mal ok (wenn das „mal“ nicht eine Woche bedeutet).

    Etwas anderes ist es, wenn ich es partout nicht essen will. Dann lehne ich dankend ab. Damit hab ich noch nie Probleme gehabt, aber inzwischen wissen auch alle in meinem Umfeld, wie ich mich ernähre.

    Oftmals fühle ich mich von meinen Mitmenschen unverstanden, aber sabotiert würde ich nicht sagen. Wenn man in einem Fischrestaurant beispielsweise den Salatteller bestellt statt Matjes in Sahnesauce, dann wird man unter Umständen bei der Bestellung etwas mitleidig beäugt. Das vergeht aber in der Regel, wenn diejenigen dann sehen, was man dann bekommt (denn in der Regel sind es sehr große Portionen im Vergleich zu den anderen).

    Ich konnte schon einige Leute dazu bringen zumindest umzudenken. Einige habe ich schon dazu gebracht zuhause (mit dem eigenen Körpergewicht) zu trainieren und die Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

    Und ich gebe Dir absolut recht: Nach einer erfolgreichen Ernährungsumstellung und den daraus resultierenden Resultaten sind die Sprüche „Hast Du abgenommen?“ oder wie in meinem Fall „Wieviel willst Du denn noch abnehmen? Meinst Du nicht, dass das reicht?“ (hab nen BMI von 23-24 …) der verdiente Lohn und entschädigen für alle blöden Sprüche die vorher kamen.

    Viele Grüße
    Jens

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