Wieder daheim! (+ mein Trainingsplan für den November)

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Nachdem ich im September durch Mazedonien, Griechenland, Bulgarien und Istanbul gereist bin und die letzten zwei Wochen in Finnland und Russland verbracht habe, kommt hier ein kleines Fazit mit meinen Erfahrungen! Ich versuche es vor allem aus der Fitness-Perspektive zu schreiben, der dieser Blog gewidmet ist, aber vergib mir wenn auch ein paar andere Themen durchschimmern :)

Die Ernährung leidet etwas

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Zugegeben: Während der Reise auf seine Ernährung zu achten kann eine Herausforderung darstellen. Solange man sich aber ein paar Dinge angewöhnt ist es machbar.

Meine Definition von gesundem und ungesundem Essen hat sich aber verschoben während ich unterwegs war.

Daheim, wenn ich die Wahl habe und Lebensmittel tagelang im voraus planen kann, fällt es mir leicht, alles richtig zu machen.

Unterwegs verschiebt sich der Anspruch, den ich an mich habe, dann etwas: „Geht so“ wird das neue „gut“„gut“ wird das neue „perfekt“.

Ein Frühstück mit zwei Eiern, Datteln, einer Banane und dunkler Schokolade würde ich daheim nicht als perfekt beurteilen. Trotzdem war es das gesündeste Frühstück der Reise.

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Unterwegs gilt:

Nüsse, dunkle Schokolade und Bananen sind dein Freund!

Sie lassen sich überall kaufen, gut mitnehmen und ohne vorheriges Waschen oder Kochen essen.

Hatte ich doch mal eine Küche zur Verfügung wurde alles einfacher.

Eier und Gemüse findet man ebenfalls überall. Daraus lässt sich schnell etwas zubereiten, selbst wenn man nur das Gemüse wäscht und die Eier abkocht.

Hat man keine Küche und will trotzdem etwas Warmes essen, bekommt man schnell Probleme, wenn man streng mit sich ist. Was ich nicht war.

Gute Restaurants haben oft gesundes Essen und bieten Raum für Extra-Wünsche, doch das gab mein Budget nicht her. Also her mit dem günstigen Essen von der Straßenecke!

Getreideprodukte zu reduzieren erweist sich dabei oft als schwierig: In jedem Land, das ich bisher besucht habe, gehören sie zur Grundversorgung. Nicht nur aus praktischen Gründen wollte ich nicht darauf verzichten: Auch viele Spezialitäten hätte ich so verpasst, was schade gewesen wäre. (Oder vielleicht auch nicht… )

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich Getreide gut vertrage. Davor habe ich nämlich keines gegessen. Als es jetzt wieder mehr wurde, war es für meinen Körper aber kein Problem. Ich denke trotzdem noch, dass es für mich Sinn macht, es zu limitieren und werde daheim nicht anfangen, Pastaparties zu veranstalten. Angst vor Getreide brauche ich aber keine zu haben.

Oft war ich froh, überhaupt etwas zum Essen zu bekommen und freute mich schon, als der mazedonische Koch nach einigen Versuchen das Wort Chicken verstand. Da wollte ich dann nicht noch weiterfragen.

Mazedonien Restaurant

„Stammt das Fleisch aus biologischer Freilandhaltung?“

Irgendjemand hilft dir immer

 

Selbst wenn er kein Englisch kann.

Es reicht, den Namen des Ortes, zu dem du möchtest, in Landessprache zu kennen und jemanden mit einem Lächeln an der Bushaltestelle anzusprechen. Normalerweise wird dir die erste Person, die du triffst, helfen.

In Russland hat uns ein Fahrgast im Bus gerettet, als wir zum Katharinenpalast wollten und keine Ahnung hatten wo wir aussteigen mussten. Mit Englisch war leider nichts zu machen. Er hat überlegt wo wir als Touristen wohl hinwollen und mit dem Fahrer geregelt, dass er uns direkt vor der Tür des Palastes raus lässt. Danke!

Die Länder, in denen ich war, kann man wirklich nicht als gefährlich bezeichnen. Trotzdem war ich vor der Reise etwas unruhig, gerade weil ich noch nie dort war und mir nicht viel darunter vorstellen konnte. Meine Angst hat sich aber als unberechtigt herausgestellt. Natürlich will ab und zu mal jemand dein Geld, aber die meisten Reisenden, darunter auch ich, kommen ohne Probleme selbst durch „ärmere“ Länder.

 

 

Ich brauche nicht viel

 

Rucksack

Das war mein Rucksack, mit dem ich drei Wochen in Südosteuropa unterwegs war. Darin enthalten: 5 Shirts, Unterwäsche und Socken, eine Stoffjacke, eine Regenjacke, Deo und Duschgel, ein Handtuch und eine Tafel dunkle Schokolade! Dazu kommt noch mein Handy und ein Geldbeutel, und los geht es.

Ein schönes Gefühl, mal eine Weile mit so wenig auszukommen.

 

Bulgarien steckt voller Überraschungen

 

Bulgarien Bus

Was erwartest du, wenn du einen bulgarischen Langstreckenbus buchst, 15€ für 7 Stunden Fahrt?

Die alten Busse, die bei uns aus dem Straßenverkehr gezogen wurden? So war es zumindest bei mir. Was ich nicht erwartet habe, war den modernsten Bus vorzufinden, den ich je gesehen habe.

Klimatisiert, mit Bildschirmen in den Sitzen, einer Stewardess und gratis Snacks und Getränken an Bord.

Mein bulgarischer Gastgeber war ebenfalls ein cooler Typ – wir waren zusammen Paragliden (das bin ich :) ) und danach hat er mich gefragt, ob ich mit ihm trainieren will. Ich war natürlich sehr interessiert und gespannt darauf was kommt. Auf dem Weg zu seinem „Studio“, einer Wiese unter einem Baum am Fluss hat er mich ausführlich nach meinem Sternzeichen und dem meiner Geschwister ausgefragt hat und mir dann – zugegebenerweise ziemlich korrekt – unsere Beziehungen und Charaktere erklärt hat.

So kam ich dann dazu, die fünf Tibeter zu erlernen.

Bei den fünf Tibetern konnte ich noch ganz gut mitmachen – doch danach wurde ich von ihm eiskalt in den Schatten gestellt als er mit einbeinigen Kniebeugen und einem Handstand angefangen hat. Wenn ich wieder komme kann ich das auch!

 

Das Training leidet etwas – so hole ich wieder auf

Ganz so schlimm war es gar nicht: Neben dem Training in Bulgarien konnte ich auch ab und zu ein Sieben-Minuten-Workout schnell noch vor der Dusche machen. Oft lies ich es dann aber doch sein, etwa wenn ich in einem 8er-Zimmer im Hostel war und dann nicht anfangen wollte, Liegestützen im Gemeinschaftsraum zu machen. 

Große Fortschritte macht man aber nicht – das war jedoch auch nicht der Anspruch an mich.

Wie ich wieder aufhole:

Jetzt, wo ich wieder daheim bin, kann ich auch mein Fitnessstudio wieder öfter besuchen! Das Gute ist, dass ich meinen Ausweis dort abgeben kann, wenn ich längere Zeit nicht da bin und diese Zeit dann an meine Laufzeit drangehängt bekomme!

Jetzt wird es allerdings wieder Zeit für Arbeit, das bedeutet auch wieder etwas für meine Kraft (und Optik) zu tun!

Wie mache ich das? Ich habe mir einen Plan erstellt, mit dem ich jetzt vier Mal die Woche trainieren kann. Zusätzlich mache ich noch mein Sieben-Minuten-Workout. Die sieben Minuten sind eine gute Zeit, um in sich in Lernpausen etwas zu bewegen und aus dem Stuhl zu kommen.

Letzten Winter habe ich mit einem Ober- Unterkörpersplit gute Erfahrungen gemacht, also werde ich das wieder machen, wobei ich zwischen den Tagen etwas abwechseln werde.

Hier kannst du meinen Plan sehen. Du darfst ihn dir auch gerne ausdrucken, falls er zu deinen Zielen passt und gleichzeitig in deinem Studio Werbung für fitness geeks machen ;)

Das ist erst der zweite Plan den ich mir selbst erstellt habe, falls du also Anmerkungen dazu hast, dann bin ich dankbar diese zu hören!

 

Meine Fragen an dich:

 

  • Was sind deine Tipps für eine gesunde Ernährung auf Reisen?

 

  • Meinst du mein Plan wird so funktionieren?

 

Ich wünsche dir einen schönen November!

Sankt Petersburg

– Janek

 

 

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4 Gedanken zu „Wieder daheim! (+ mein Trainingsplan für den November)

      1. Na das klingt ja nach einer spannenden Reise! Hoffe doch du hattest so viel Spaß wie man rauslesen konnte :)

        Wie gewohnt natürlich wieder ein super Artikel!

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