Zucker oder Süßstoff – Was ist gesünder?

 

Versuchen wir, in unserer Ernährung auf Zucker zu verzichten, so wird eine Frage irgendwann aufkommen:

ratloses-rentierDas Ratlose Rentier fragt:

Sind Süßstoffe gesünder als Zucker? Immerhin haben sie keine Kalorien!

 

 

Tatsächlich ist die Idee von Süßstoffen sehr verlockend. Sie docken an unsere Geschmacksrezeptoren an und geben uns das Gefühl, etwas Süßes zu essen.

In Wirklichkeit handelt es sich jedoch nur um kleinste Mengen Chemikalien, die wir gar nicht verwerten können.

Die Folge davon? Wir werden nicht dick, bekommen keinen Karies und essen trotzdem süß – klingt super!

Doch nicht jeder ist von dieser Idee so angetan.

 

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Die Altkluge Amsel sagt:

Das Zeug tue ich mir nicht an! Süßstoffe haben zwar keine Kalorien, sind aber viel ungesünder als Zucker.

 

 

Stimmt das? Oder können wir Süßstoffe als Mittel gegen das Bauchfett in unser Arsenal aufnehmen?

Ich stand Süßstoffen eher kritisch gegenüber und versuche sie, außer im gelegentlichen zuckerfreien Kaugummi, weitestgehend zu vermeiden. Richtig intensiv recherchiert habe selbst ich aber lange nicht – das Paleo-Prinzip und die deutsche Alltagsweisheit sagen einem ja bereits, dass künstliche Chemikalien immer ungesünder sein müssen als ein Naturprodukt.

Doch stimmt das überhaupt? In diesem Thema musste ich mich selbst noch zurechtfinden und habe in den letzten Tagen versucht, möglichst viele Quellen und Studien zu finden.

Entstanden ist einer der längsten Artikel, die je auf meinem Blog erschienen sind. Wenn du also noch auf Toilette musst dann lieber jetzt ;)

Denn leider war die Recherche nicht einfach und dieses Thema ist ein besonders gutes Beispiel dafür, warum Diskussionen über Ernährungsthemen oft so schwierig sind.

"Nach einem harten Arbeitstag geht doch nichts über etwas Strahlenangst."

Und dafür, dass Angst haben unser liebstes Hobby ist. Quelle: Containment Issue by Alex Eylar (Lizenz)

 

  • „Süßstoffe sind giftig! Das wird hier bewiesen!“
  • „Stimmt nicht, lies diesen Bericht!“
  • „Das Institut ist nicht unabhängig, lies mal diese Studie!“
  • „Diese Studie wurde gekauft, diese bessere Studie besagt das Gegenteil!“

… ihr wollt nicht wirklich, dass ich diese Konversation fortsetze, oder?

Was macht man also als aufgeschlossener Mensch, wenn man die Wahrheit wissen will?

Dazu gibt es zwei Methoden. Zur zweiten komme ich am Ende.

Die erste und einfachste ist, sich auf staatliche Institutionen zu verlassen, deren Aufgabe es ist, unzählige Studien unabhängig auszuwerten und auf dessen Basis Schadstoffgrenzen einzuführen und Empfehlungen zu geben.

Dies können etwa die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Stiftung Warentest oder die amerikanische Food and Drug Administration sein.

Ist in der Geschichte dieser Institutionen schon einmal Geld von der Industrie geflossen? Mit Sicherheit.

Wenn aber etwa diese drei Institutionen zum gleichen Ergebnis kommen, kann Coca Cola entweder tausende von Wissenschaftlern bestochen haben, ohne dass dies ans Tageslicht kam oder an ihren Aussagen ist etwas dran.

Hier haben wir leider keine andere Wahl: Wenn jemand der Meinung ist, tausende Wissenschaftler wurden bestochen, um eine staatliche Empfehlung zu fälschen, wem vertraut er dann noch?

Der Internetseite, die von diesem Skandal berichtet? Dem Arzt? Professor Protein? Diese Menschen wären ja alle viel einfacher zu bestechen…

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Professor Protein sagt:

Das verbitte ich mir!

 

 

 

 

Sind Süßstoffe ungesund oder nicht?

 

 

Nachdem ich mir nun mein Recherche-Dilemma von der Seele schreiben konnte, kann ich endlich zum Thema kommen: Den Süßstoffen.

Wie du wahrscheinlich weißt, gibt es auch hier verschiedenste Stoffe, die alle die gleiche Wirkung erfüllen sollen: Süß schmecken ohne dick zu machen.

Dabei kommen Stoffe heraus wie Saccharin, Sucralose oder Aspartam. Am besten gehen wir die einfach mal schnell durch!

Saccharin

 

 

Saccharin ist der Opa unter den Süßstoffen: Er wurde schon zum Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland entdeckt und ist seitdem im Einsatz.

Wie entdeckt man einen Süßstoff überhaupt? Schön dass du fragst! Die Antwort ist: Durch Zufall.

Constantin Fahlberg, der Erfinder des ersten Süßstoffes Saccharin, arbeitete im Labor, als ihm ein Reaktionsansatz überkochte. Nach dem Arbeitstag wusch er, wie alle guten Chemiker, gründlich seine Hände.

Dabei schlampte er vielleicht jedoch etwas, denn beim Abendessen merkte er, wie sein Brot unnatürlich süß schmeckte. Er merkte, dass der süße Geschmack von seinen Händen kam und setzte sogleich damit fort, seine Arme abzuschlecken, die ebenfalls süß waren.

Wie jeder gute Wissenschaftler ging er gleich wieder ins Labor und schleckte alle Schalen ab, die er sehen konnte. Anstatt zu vergiften fand er so die Substanz, die für den süßen Geschmack auf seinen Händen sorgte – und der erste Süßstoff, Saccharin, war geboren.

Saccharin wurde seit seiner Entdeckung immer und immer wieder getestet – meistens in Laborversuchen an Ratten, denen ungeheure Mengen des Süßstoffs gefüttert wurden (dazu später mehr).

Das Ergebnis? So wie es immer ist: Eine Studie findet, dass Ratten mit dem Süßstoff häufiger an Krebs erkranken, die nächste findet nichts.

Insgesamt gibt es bis heute keinen Beleg, dass Saccharin schädlich für uns ist. Wir nehmen ihn auf, er schmeckt süß und wird im Laufe des Tages wieder unverändert ausgeschieden. 

 

Sucralose

 

Wenn Saccharin der Opa unter den Süßstoffen ist, so ist Sucralose das Baby: Erst seit 2004 gibt es den Süßstoff in Europa.

Hier spielte auch der Zufall keine so große Rolle mehr: Sucralose fängt als gewöhnlicher Zucker an, bei dem die natürlichen Hydroxygruppen ausgetauscht werden.

Unsere Zunge lässt sich von diesem Trick der Chemiker noch täuschen, unser Körper dann jedoch nicht mehr: Er merkt, dass es sich nicht um richtigen Zucker handelt und kann ihn nicht als Energielieferanten verwenden – Sucralose hat somit keine Kalorien.

Seit seiner Entwicklung wurden noch keine Nebenwirkungen beobachtet, weswegen der Süßstoff als unschädlich gilt und hier zugelassen ist.

 

Aspartam

 

Kommen wir nun zum umstrittensten aller Süßstoffe: Aspartam. Wir finden ihn vor allem in Light-Getränken und zuckerfreien Kaugummis.

In den 60er Jahren durch Zufall entdeckt, hatte der Süßstoff keine einfache Zeit. Von den Klassikern wie Krebs und  Kopfschmerzen bis zu Haarausfall und Impotenz wurde diesem Süßstoff alles vorgeworfen, was das Medizinbuch hergibt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat das Thema also immer und immer wieder herausgeholt und 2007 ein Fazit aller angefertigten Studien gezogen: Aspartam ist sicher. Bis zu 40 mg pro kg Körpergewicht ist die Obergrenze, die man nur erreicht wenn man es wirklich darauf anlegt: An die fünfzig Cola light müssten es schon sein, um in den bedrohlichen Bereich zu kommen. Da ist ja die Wassermenge der Cola schon fast bedrohlicher.

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Die Altkluge Amsel sagt:

Ich habe da aber eine Studie gelesen, die eindeutig besagt, dass Aspartam Krebs verursacht!

 

 

 

Hast du die Studie wirklich gelesen, altkluge Amsel? Oder hast du einen Artikel gelesen, der die Überschrift trug: Forscher belegen: Aspartam verursacht Krebs.

brofessor

Professor Protein sagt:

In dieser Studie wurden Mäuse ihr ganzes Leben lang mit exorbitanten Mengen Süßstoff gefüttert. Ihr ganzes Leben lang, bis sie natürlich starben. Bei manchen davon wurde nach dem Tod Krebs gefunden, vor allem bei den Männern.

 

 

Die Tatsache, dass sie natürlich umgekommen sind und nicht vergiftet wurden, besagt ja schon einiges, denn die verabreichte Süßstoffmenge ist äquivalent zu zehntausenden Gläsern Cola light am Tag.

Ich bin mir sicher, dass ich mich bei dem zehntausendsten Glas von irgendwas, und wenn es ein grüner Smoothie aus Bio-Spinat und Granatapfel ist, irgendwann nicht mehr wohl fühlen würde.

Wenn man dann noch liest, dass eine Mausart verwendet wurde, die besonders leicht an Krebs erkrankt, ist es wirklich schwierig dieser Studie zu vertrauen. Hätte nicht jede andere Substanz, egal wie gesund, das gleiche Resultat gehabt?

Nur weil eine Studie laut ist und große Überschriften hervorruft, ist sie also nicht unbedingt aussagekräftig.

Aspartam sind zwei zusammengefügte Aminosäuren, wie sie auch in Pflanzen vorkommen. Ja, man stellt das Endprodukt chemisch her, aber deswegen muss es nicht giftig sein.

 

Stevia

 

Stevia

Quelle: tJj (Lizenz)

Endlich etwas Vernünftiges!

Im Gegensatz zu den anderen Süßstoffen handelt es sich bei Stevia um ein Naturprodukt, das aber ebenfalls die Vorteile anderer Süßstoffe hat, nämlich keine Kalorien und heftige Süßkraft.

Leider finden auch viele, dass Stevia nicht so super schmeckt wie andere Süßstoffe, sondern einen bitteren Nachgeschmack hat.

Auch hier gab es ein langes hin und her. In manchen Studien wurden krebserregende Effekte beobachtet, andere konnten dies nicht nachvollziehen. (Ja, das geht auch bei Naturprodukten!)

Letztendlich wurde es dann 2011 in der EU genehmigt.

Ich kann verstehen, wenn dir Stevia mehr zusagt, da es natürlich ist. Bei Naturprodukten fühlen wir uns auf der sicheren Seite. Es sagt uns einfach mehr zu, auch ich habe den Glauben in mir, Stevia sei gesünder als künstliche Süßstoffe und würde ihn auch nach meiner jetzigen Recherche vorziehen.

Jedoch habe ich jetzt auch das Gefühl, dass dies mehr eine Glaubenssache ist als Realität.

 

Machen Süßstoffe dick?

 

 

ratloses-rentier

Das Ratlose Rentier fragt:

Ein Freund hat mir erzählt, Süßstoffe würden dem Körper Zucker so gut vortäuschen, dass der Insulinspiegel steigt. Davon bekommen wir nicht nur mehr Hunger, es macht uns auch dick und verursacht Diabetes.
Kann ich mit Süßstoffen also gar nicht abnehmen?

 

Der Vorwurf, Süßstoffe würden den Insulinspiegel erhöhen deutlich, ist besser messbar als Vorwürfe nach gesundheitlichen Langzeitfolgen. Zum Glück für Professor Protein!

 

brofessorProfessor Protein sagt:

Die These der gesteigerten Insulinausschüttung nach Konsum verschiedener Süßstoffe wurde getestet, jedoch wurde kein solcher Effekt gefunden.

 

Einen biochemischen Grund, dass uns Süßstoffe dick machen, scheint es also nicht zu geben.

Das muss auch gar nicht sein: Unsere eigene Psyche macht uns das Abnehmen ja auch schon schwer genug. Wenn wir Süßstoffe essen, kann das tatsächlich dazu führen, dass wir insgesamt mehr Kalorien zu uns nehmen.

Entweder wir merken unbewusst, dass das Süße nicht „echt“ war – was dazu führt, dass wir doch noch richtigen Zucker brauchen. Oder wir essen insgesamt mehr ungesunde Lebensmittel (worunter wohl die meisten Lebensmittel mit Süßstoff fallen – jedoch oft nicht wegen des Süßstoffs), da wir ja der Ansicht sind, Kalorien zu sparen.

Wenn du dir bei McDonalds also das größte Menü holst und dich damit rechtfertigst, mit der Cola light Kalorien zu sparen, stimmt das zwar schon – ein abnehmfreundliches Essen wird es dadurch aber leider nicht.

Das kannst du aber alles prima selbst herausfinden:

  • Hast du nach gesüßten Lebensmitteln noch mehr Lust auf Zucker?
  • Oder verschwindet deine Lust nach Süßem schon mit einem zuckerfreien Kaugummi?

In dem ersten Fall helfen dir Süßstoffe nicht beim Abnehmen, im zweiten Fall können sie sehr hilfreich sein.

Das Fazit ist also: Alle Süßstoffe, die in der EU erlaubt sind, wurden getestet und für die vorherrschenden Mengen als unschädlich empfunden. Sie alleine scheinen dich also auch tatsächlich nicht dick zu machen.

 

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Die Altkluge Amsel sagt:

Aber ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich Aspartam zu mir nehme!

 

 

Dann lass es weg!

Dies ist die zweite Methode, um für dich die Wahrheit in einer Ernährungsfrage herauszufinden.

Wenn wir etwas nur für uns selbst herausfinden, eine Entscheidung treffen und mit der Entscheidung keinen anderen Menschen schaden, so haben wir immer Recht.

  • Du fühlst dich also schlecht, nachdem du Süßstoffe gegessen hast? Dann iss keine mehr!
  • Du hast keine Probleme und Süßstoffe helfen dir, auf Zucker zu verzichten? Dann spricht ja wohl nichts dagegen!

Der Grund dafür ist letztlich ja egal: Wenn dir etwas schadet, sollte es egal sein, was eine Behörde dazu sagt.

 

Die grundlegende Frage bei der Entscheidung für Zucker oder Süßstoff sollte aber sein: Gibt es einen Grund, die gesüßte Variante zu nehmen?

Oft gibt es noch eine Variante, bei der sich die Frage nach Zucker oder Süßstoff gar nicht stellt.

  • Cola light ist vielleicht besser als Cola. Die beste Entscheidung ist natürlich weder Cola noch Cola light, sondern Wasser.
  • Vollmilchschokolade mit Zucker hat mehr Kalorien als Schokolade mit Süßstoff – am längsten satt hält dich jedoch dunkle Schokolade, die auch kaum Zucker enthält.

Manchmal gibt es diese Freiheit aber nicht und wir müssen Kompromisse machen.

  • Wenn du unbedingt Kaugummi willst, aber es nur welche mit Aspartam oder Zucker gibt, so ist für deine Zahngesundheit der Süßstoff die bessere Wahl.
  • Meinst du es mit deinem neuen Ernährungsplan ernst und willst auf Zucker verzichten, aber bei einer Party stehen nur Softdrinks zur Auswahl? Die zuckerfreie Variante kann dir helfen, deinem Plan treu zu bleiben.

Süßstoffe sind nicht natürlich und wenn du sie umgehen willst, verstehe ich das komplett. Auch ich werde mich in Zukunft nicht mit ihnen vollstopfen und das Mäuse-Experiment nachstellen.

Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sehe ich mit ihnen aber überhaupt kein Problem.

Lass dich nicht verrückt machen: Umbringen werden dich Süßstoffe nicht.

Meine Fragen an dich:

 

  • Versucht du Süßstoffe zu umgehen?

 

  • Wenn du die Wahl hast (und es keine Alternative gibt), wählst du das Getränk mit Zucker oder Süßstoff?

 

Unterschrift

 

 

 

 

zucker Zum Weiterlesen: Die zuverlässige Zusammenfassung zu Zucker

 

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7 Gedanken zu „Zucker oder Süßstoff – Was ist gesünder?

  1. Hallo Janek,

    prinzipiell bin ich gegen künstliche Süßstoffe.

    Ich versuche natürliche Süße zu nutzen. Also z.B. in einen Fruchtshake eine Banane oder Datteln zum süßen rein. Aber auch Stevia, geht z.B. in Tee gut. Getrocknete Steviablätter können genutzt werden um Tee zu süßen. Aber auch hier in Maßen dosiert…sonst wird’s zu süß :-) In der Regel trinke ich aber meinen Tee eh ohne extra süße.

    Zuhause achten wir schon drauf, dass wir Direktsäfte haben, die wir dann zu Schorlen mischen.

    Wenn ich mal sündige, also z.B. Kuchen, Eis oder was auch immer, dann darf da gerne normaler Kristallzucker drin sein, ist ja auch die Ausnahme. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich vermutlich zur Zuckervariante greifen, wenn der Süßstoff nicht Stevia ist.

    In diesem Sinne
    Beste Grüße
    Jens

  2. Hallo Janek,
    gefällt mir, dass Du das Thema so objektiv beschreibst. Nur Deine Präferenz für Naturstoffe, deren Subjektivität Du ja selbst einräumst, kann ich nicht teilen. Organismen stehen der chemischen Industrie in der Produktion toxischer Substanzen und krebserregender Verbindungen kaum etwas nach. Man denke nur an die vielen Giftpflanzen und die Krebsgefahr durch schimmliges Brot. Auch Stevia ist gesundheitlich nicht weniger umstritten als die künstlichen Süßstoffe. Ich selbst verwende Süßstoffe vor allem, wenn ich meine, dass mir innerhalb des Normalgewichts einige Kilos weniger besser stünden. Dann ersetze ich z.B. in Tee , Früchtequark oder Früchte-Oats den Zucker durch Süßstoffe – als kleines Puzzleteil in einer umfassenden Reduktion von Fetten und Kohlenhydraten. In den Espresso kommt aber aus geschmacklichen Gründen nur richtiger Zucker und auch Zartbitterschokolade ist für mich leider kein genussvoller Ersatz für süße Vollmilchschokolade :-) Essen ist schließlich nicht nur die Aufnahme von Nährstoffen, sondern auch individuelle Geschmacksache.

    Gruß, Teddy

  3. Guten Morgen Janek,

    das Thema hat mir gut gefallen. Ich lebe nach dem Motto „nur die Dosis macht das Gift“. Ich nutze die breite Palette die mir angeboten wird. Heißt von Zucker, Süßstoff, Zuckerersatz usw. Alles in einer „normalen Dosis“ so wie es mein Körper verträgt, bzw. ich es mag. Ich höre einfach auf meinen Körper.
    Ergebnis: Auf Grund eines genetischen Defektes der eine Grunderkrankung (Hormonstörung) hervorbrachte, müsste ich eigentlich schon Diabetiker und „dick“ bis „fettleibig“ sein. Bin ich aber nicht, ich bin schlank und sportlich (natürlich mache ich auch Sport).
    Das halte ich bei allen Lebensmitteln und Getränken so. Vertäufeln würde ich keines, dass eine Vertrage ich und dass andere nicht. Es gibt Menschen die können viel Chilli essen und es gibt Menschen die können Chilli nicht essen.
    Die Menschheit sollte wieder lernen auf ihren Körper zu hören, nicht nur auf die Industrie und Forschung.
    Ich denke die Gene entscheiden was man verträgt und was weniger bzw. nicht.
    Gruß Rosi

  4. Hey Janek.
    Als Diabetiker trinke ich seit Jahren keine Zuckergetränke mehr sondern Cola Zero etc. Immer wieder musste ich mit Menschen diskutieren, die mir genau das erzählt haben worüber du oben berichtest. In Zukunft werde ich Ihnen einfach deinen Artikel unter die Nase halten :D Das einzige was mir eventuell noch fehlt wären ein paar Quellenangaben. Selbst weiterlesen können ist prima.
    Und vielleicht erwähnst du das in einem anderen Artikel aber stimnt es, dass es deutlich mehr bringt, seinen Kristallzucker durch Rohrohrzucker zu ersetzen als durch Süßstoff? Lieben Gruß!

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